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Kulturelle Studienreihen der KOOST: Kultur im Spiegel der Wissenschaft

Von der Muse geküsst: In drei verschiedenen Studienreihen mit jeweils vier (oder auch mal drei) Sitzungen geht es um Kunst, Musik, Literatur oder Kulturgeschichte.

Kulturelle Studienreihe 1: Zwischen Wildheit und Domestizierung: Hunde in der Weltliteratur

Leitung: Dr. Janek Scholz
Zeit: Donnerstags, 12.00–13.30 Uhr
Einzeltermine: 23. Oktober 2025, 30. Oktober 2025, 6. November 2025 und 13. November 2025
Ort: Seminarraum S37, SSC-Gebäude, Universitätsstraße 22a

Es ist keine Anmeldung erforderlich!Voraussetzung für die Teilnahme ist ein gültiger Gasthörer:innenausweis. Bitte bringen Sie diesen zur ersten Sitzung mit.

Das Dozent:innenhonorar für diese Veranstaltung wird aus den Mitgliedsbeiträgen des fgs finanziert.

Diese Studienreihe arbeitet mit einem ILIAS-Ordner. Das Zugangspasswort erhalten Sie in der ersten Sitzung.
Den zugehörigen ILIAS-Kursordner finden Sie hier: https://www.ilias.uni-koeln.de/ilias/goto_uk_crs_6460501.html.
Bitte loggen Sie sich zunächst über diesen Link ein, damit Sie automatisch als Mitglied für das Gesamtformat „Kulturelle Studienreihe“ gelistet werden. Hierfür wird noch kein Kurspasswort benötigt. Dann sehen Sie direkt alle drei Studienreihen übersichtlich gelistet und können Ihren Wunschkurs anklicken und ihm per Kurspasswort beitreten.

Der ILIAS-Zugang im Gasthörerstudium ist ab dem Wintersemester 2025/26 für alle Arbeitskreise, Studienreihen und Studiengruppen durch ein einheitliches Passwort geschützt. Das Passwort wird Ihnen in den Auftaktsitzungen der Veranstaltungen von den Lehrpersonen mitgeteilt. Der Zugriff ist daher erst nach Auftakt der Veranstaltung möglich.

Die Studienreihe befasst sich mit Hundedarstellungen in der Literatur und ist damit im Bereich der sogenannten Human-Animal-Studies angesiedelt, einem Forschungsgebiet, das auch in der Literaturwissenschaft immer größere Aufmerksamkeit erfährt. Neben reinen Tierdarstellungen geht es vor allem darum, aus der Analyse historischer (und literarischer) Tier-Mensch-Interaktionen Schlüsse zu ziehen, wie eine gemeinsame, weniger anthropozentrische Zukunft aussehen könnte. In unserer Studienreihe diskutieren wir anhand zahlreicher Texte der Weltliteratur die Darstellung von Hunden zwischen Wildheit und Domestizierung.

Den vier Terminen entsprechend gliedern sich die Inhalte der Studienreihe in vier Themenblöcke. Zunächst beschäftigen wir uns mit zwei Texten von Jack London (Ruf der Wildnis und Wolfsblut), von denen ausgehend wir gemeinsam Beispiele für literarische Hundedarstellungen sammeln. Im zweiten Block betrachten wir domestizierte Hunde als Metapher für Loyalität und partnerschaftliche Beziehungen in Thomas Manns Erzählung Herr und Hund sowie in Sandor Marais Novelle Ein Hund mit Charakter.

Im Weiteren soll es um Texte gehen, in denen Hunde selbst das Wort ergreifen und ihre kritische Meinung über Menschen äußern, so zum Beispiel bei Cervantes, Kafka und Bulgakov. In der abschließenden Sitzung schließlich diskutieren wir Hunde als Metapher für pyramidale Rudelstrukturen, die sich in Gewalt gegen die Schwächsten äußert. Dabei helfen uns der Roman Die Stadt und die Hunde von Mario Vargas Llosa, die Erzählung Wir haben den räudigen Hund getötet von Luís Bernardo Honwana sowie der Film The power of the dog (2021). 

Kulturelle Studienreihe 2: Kultur und Gesellschaft der 1920er Jahre

Leitung: Gabriele Huster M. A.
Zeit: Donnerstag, 12.00–13.30 Uhr
Einzeltermine: 20. November 2025, 27. November 2025, 4. Dezember 2025 und 11. Dezember 2025
Ort: Seminarraum S37, SSC-Gebäude, Universitätsstraße 22a

Es ist keine Anmeldung erforderlich!Voraussetzung für die Teilnahme ist ein gültiger Gasthörer:innenausweis. Bitte bringen Sie diesen zur ersten Sitzung mit.

Das Dozent:innenhonorar für diese Veranstaltung wird aus den Mitgliedsbeiträgen des fgs finanziert.

Diese Studienreihe arbeitet mit einem ILIAS-Ordner. Das Zugangspasswort erhalten Sie in der ersten Sitzung.
Den zugehörigen ILIAS-Kursordner finden Sie hier: https://www.ilias.uni-koeln.de/ilias/goto_uk_crs_6460501.html.
Bitte loggen Sie sich zunächst über diesen Link ein, damit Sie automatisch als Mitglied für das Gesamtformat „Kulturelle Studienreihe“ gelistet werden. Hierfür wird noch kein Kurspasswort benötigt. Dann sehen Sie direkt alle drei Studienreihen übersichtlich gelistet und können Ihren Wunschkurs anklicken und ihm per Kurspasswort beitreten.

Der ILIAS-Zugang im Gasthörerstudium ist ab dem Wintersemester 2025/26 für alle Arbeitskreise, Studienreihen und Studiengruppen durch ein einheitliches Passwort geschützt. Das Passwort wird Ihnen in den Auftaktsitzungen der Veranstaltungen von den Lehrpersonen mitgeteilt. Der Zugriff ist daher erst nach Auftakt der Veranstaltung möglich.

In dem Jahrzehnt nach dem Ersten Weltkrieg rang eine zerrissene Gesellschaft um Orientierung. In den Städten hatte sich die Kultur der Moderne etabliert. Es war eine Kultur der „Neuen Sachlichkeit“ in Literatur und Kunst. Vom expressionistischen Pathos grenzte sie sich ab, ebenso von der Agitationskunst der Linken und dem aufkommenden Heimatstil der Rechten. In der Bildenden Kunst dominiert neusachliche Kühle und es gibt bereits künstlerische Anzeichen für den aufkommenden Faschismus: Was verrät die Kunst über das Lebens- und Epochengefühl der 1920er Jahre? Zwischen Girl, Dame und Garçonne – zwischen Gentleman, Gigolo, Ganove: im Porträt zeigt sich eine neue Auffassung des Menschen. Maskiert, oft unterkühlt, manchmal gar wie verpanzert.  Was verbirgt sich dahinter? Wird das Leben als eine Art Kampfplatz empfunden?

Von Weimar lernen? Heutige Anzeichen für die Krise der Demokratie erinnern an die Gärungsprozesse der 1920er Jahre. Im Zentrum der Studienreihe steht die Bildende Kunst, die sich zwischen Kulturpessimismus und Aufbruchsstimmung bewegt.

Kulturelle Studienreihe 3: Die zweite und dritte (R-)Evolution der Jazzmusik

Leitung: Johannes Nink
Zeit: Donnerstag, 12.00–13.30 Uhr
Einzeltermine: 8. Januar 2026, 15. Januar 2026, 22. Januar 2026 und 29. Januar 2026
Ort: Musiksaal des Collegium musicum, Hauptgebäude, Albertus-Magnus-Platz
Es ist keine Anmeldung erforderlich!Voraussetzung für die Teilnahme ist ein gültiger Gasthörer:innenausweis. Bitte bringen Sie diesen zur ersten Sitzung mit.

Das Dozent:innenhonorar für diese Veranstaltung wird aus den Mitgliedsbeiträgen des fgs finanziert.

Diese Studienreihe arbeitet mit einem ILIAS-Ordner. Das Zugangspasswort erhalten Sie in der ersten Sitzung.
Den zugehörigen ILIAS-Kursordner finden Sie hier: https://www.ilias.uni-koeln.de/ilias/goto_uk_crs_6460501.html.
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Der ILIAS-Zugang im Gasthörerstudium ist ab dem Wintersemester 2025/26 für alle Arbeitskreise, Studienreihen und Studiengruppen durch ein einheitliches Passwort geschützt. Das Passwort wird Ihnen in den Auftaktsitzungen der Veranstaltungen von den Lehrpersonen mitgeteilt. Der Zugriff ist daher erst nach Auftakt der Veranstaltung möglich.

Wir begeben uns auf eine Zeitreise zur Entwicklung der Jazzmusik ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Enttäuscht von der anhaltenden Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung und der zunehmenden Ablehnung des zu einem riesigen Geschäft gewordenen Swing-Jazz begannen junge Musiker:innen wie z. B. Miles Davis oder Charlie Parker neue Ausdrucksformen zu finden.
Wir beschäftigen uns mit den Veränderungen über die Jahrzehnte in der Harmonie, Melodiebildung, Stilistik oder auch Besetzung und schauen uns an, wie sehr der Jazz bis heute andere Musikformen beeinflusst oder sogar kreiert hat.  
An vier Terminen treffen wir uns in lockerer Atmosphäre, hören Musik und analysieren sie. Das Ganze eher in Gesprächs- als in Vortragsform.