Neben den Lehrveranstaltungen aus dem regulären Studium gibt es ein breit gefächertes Angebot, das jedes Semester von der KOOST speziell für Gasthörer:innen zusammengestellt wird. Zur Teilnahme an den so genannten Arbeitskreisen müssen sich Gasthörer:innen nicht vorab gesondert anmelden. Bitte bringen Sie Ihren aktuellen Gasthörer:innenausweis zu den Sitzungen mit!
Die Gottesidee aus kulturhistorischer und theologischer Perspektive
Leitung: Prof. Dr. Folkart Wittekind
Zeit: Montags, 10.00–11.30 Uhr
Beginn: 20. April 2026
Ort: Seminarraum B I, Universitäts- und Stadtbibliothek, Eingang über die Kerpener Straße 20
Es ist keine Anmeldung erforderlich! Voraussetzung für die Teilnahme ist ein gültiger Gasthörer:innenausweis. Bitte bringen Sie diesen zur ersten Sitzung mit.
Das Dozent:innenhonorar für diese Veranstaltung wird durch die Mitgliedsbeiträge des fgs finanziert.
Dieser Arbeitskreis arbeitet mit einem ILIAS-Ordner. Das Zugangspasswort erhalten Sie in der ersten Sitzung.
ILIAS-Kurslink: https://www.ilias.uni-koeln.de/ilias/goto.php/crs/6741454
Der ILIAS-Zugang im Gasthörerstudium ist seit dem Wintersemester 2025/26 für alle Arbeitskreise, Studienreihen und Studiengruppen durch ein einheitliches Passwort geschützt. Das Passwort wird Ihnen in den Auftaktsitzungen der Veranstaltungen von den Lehrpersonen mitgeteilt. Der Zugriff ist daher erst nach Auftakt der Veranstaltung möglich.
Ursprung und Entwicklung der Rede von Gott
Was ist Gott und wie zeigt er sich den Menschen? Auf diese Fragen gibt es zahlreiche, immer wieder neue und sehr verschiedene Antworten in der Geschichte und den Kulturen. Gott ist der Wahre, Schöne und Gute, sie ist die Liebe und der Geist, er ist die Einheit und das Absolute, der unendliche Geist und das vollkommenste Wesen. Er (oder sie) ist Teil der Sprache, der Wirklichkeit, der Kultur, der allgemeinen Zeichenhaftigkeit des Lebens. Er ist weiblich, schwarz, queer und behindert.
Wir wollen Texte der Kultur- und Theologiegeschichte lesen, die diese Vielfalt der Vorstellungen repräsentieren oder selbst beschreiben. Der Blick auf die Gottesgeschichte hat sich dabei selbst geändert. Über Gott kann man unter modernen Bedingungen nicht mehr sprechen, ohne nicht auch über die Religion des Menschen zu reden. Aber auch der Religionsbegriff verändert sich seit der Aufklärung, dem Historismus, der Moderne oder im Pluralismus. Wie die Evolutionslehre im 19. Jahrhundert, so verwandelt auch die evolutionäre, auf biologischer Grundlage argumentierende Anthropologie den Blick auf den Menschen.
Gemeinsam soll zu Beginn überlegt werden, welche Aspekte der langen Kultur-, Religions-, Christentums- und Theologiegeschichte zur Gottesvorstellung besprochen werden sollen.
"Duft der Zeit" – Temporale Ausdrucksformen in Kunst
Leitung: Dr. Suzanne Josek
Zeit: Mittwochs, 12.00–13.30 Uhr
Beginn: 22. April 2026
Ort: Seminarraum S11, Seminargebäude, Universitätsstraße 37
Am 15. Juli 2026 entfällt die Sitzung!
Es ist keine Anmeldung erforderlich! Voraussetzung für die Teilnahme ist ein gültiger Gasthörer:innenausweis. Bitte bringen Sie diesen zur ersten Sitzung mit.
Dieser Arbeitskreis arbeitet mit einem ILIAS-Ordner. Das Zugangspasswort erhalten Sie in der ersten Sitzung.
ILIAS-Kurslink: https://www.ilias.uni-koeln.de/ilias/goto.php/crs/6744479
Der ILIAS-Zugang im Gasthörerstudium ist seit dem Wintersemester 2025/26 für alle Arbeitskreise, Studienreihen und Studiengruppen durch ein einheitliches Passwort geschützt. Das Passwort wird Ihnen in den Auftaktsitzungen der Veranstaltungen von den Lehrpersonen mitgeteilt. Der Zugriff ist daher erst nach Auftakt der Veranstaltung möglich.
„Die Zeit, die duftet, verfließt oder verrinnt nicht.“ Byung-Chul Han
Dieser Arbeitskreis widmet sich der Zeit. Dialogisch, wahrnehmungsorientiert und hyperkulturell werden Werke, Motive und Konzepte aus Kunst, Kultur und Philosophie miteinander in Beziehung gesetzt. Wir untersuchen zeitliche Phänomene wie den Augenblick, das Heute, die Dauer, Rhythmus, Anfang und Ende, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Unzeit oder Endzeit, aus den Blickwinkeln der Kunst - und eröffnen „Antwortfelder“ auf die ewige Frage: „Was also ist die Zeit?“
„Wenn mich niemand darüber fragt, so weiß ich es“, führte Augustinus in seinen Bekenntnissen weiter aus, „wenn ich es aber jemandem auf seine Frage erklären möchte, so weiß ich es nicht.“ (Confessiones, 11.14) Auf welche Weise haben Künstler:innen dennoch versucht, diese so schwer fassbare Größe darzustellen, sicht- und erlebbar zu machen? Was erzählen diese Werke über die Zeit, in der sie entstanden – und wie blicken wir aus der unsrigen darauf? Steckt die Zeit heute in einer Krise? Und, last not least, wie kann es gelingen, den „Duft der Zeit“ wiederzufinden?
Gastdozent:innen werden eigene Einblicke geben; eine begleitende Exkursion in das Kolumba Kunstmuseum wird angeboten.
Empfohlene Lektüre: Byung-Chul Han, Duft der Zeit – Ein philosophischer Essay zur Kunst des Verweilens, Bielefeld 2009
Münzen, Scheine, Daten: Die Geschichte der Währungen und der Finanzzentren
Leitung: Dr. Markus Demary
Zeit: Donnerstags, 10.00–11.30 Uhr
Beginn: 23 April 2026
Ort: Seminarraum S56, Philosophikum, Universitätsstraße 41
Es ist keine Anmeldung erforderlich! Voraussetzung für die Teilnahme ist ein gültiger Gasthörer:innenausweis. Bitte bringen Sie diesen zur ersten Sitzung mit.
Das Dozent:innenhonorar für diese Veranstaltungen wird durch die Mitgliedsbeiträge des fgs finanziert.
Dieser Arbeitskreis arbeitet mit einem ILIAS-Ordner. Das Zugangspasswort erhalten Sie in der ersten Sitzung.
ILIAS-Kurslink: https://www.ilias.uni-koeln.de/ilias/goto.php/crs/6744844
Der ILIAS-Zugang im Gasthörerstudium ist seit dem Wintersemester 2025/26 für alle Arbeitskreise, Studienreihen und Studiengruppen durch ein einheitliches Passwort geschützt. Das Passwort wird Ihnen in den Auftaktsitzungen der Veranstaltungen von den Lehrpersonen mitgeteilt. Der Zugriff ist daher erst nach Auftakt der Veranstaltung möglich.
Die Entwicklung der Währungen ist eng verknüpft mit der Entwicklung der Finanzzentren. London und New York haben sich zu bedeutenden globalen Finanzplätzen entwickelt. Dem US-Dollar kommt im globalen Finanzsystem eine herausragende Bedeutung zu, während sich London zum global wichtigsten Finanzzentrum für sogenannte Eurodollars entwickelt hat. Die Geschichte der Währungen ist aber auch eine Geschichte von verschiedenen Wechselkurssystemen – von der lateinischen Münzunion bis zur Europäischen Währungsunion – die immer wieder anfällig für Krisen waren. Mit der Digitalisierung sind nun auch neue Geldformen entstanden. Doch welche Zukunft haben Kryptowährungen und Stablecoins?
Gliederung:
- Münzen, Scheine, Daten: Die Geschichte des Geldes
- Das Pfund Sterling und der Finanzplatz London: Die älteste Währung und der Eurodollar-Markt
- Der Greenback: Vom Spanish Dollar zur globalen Leit-, Transaktions- und Reservewährung
- Amsterdam und Chicago: Von Waren- und Agrarbörsen zu Finanzzentren
- Die Währungsgeschichte Deutschlands: Von der Hyperinflation zum Stabilitätsanker
- Die lateinische Münzunion: Das erste europäische Währungssystem
- Bretton Woods: Währungssystem mit Konstruktionsfehlern
- Das Europäische Währungssystem und der schwarze Mittwoch
- Die Geschichte des Euro: Stabilität trotz Krisen
- Die asiatischen Finanzzentren: Geschichte des japanischen Yen und der chinesische Renminbi
- Eine kurze, aber dynamische Geschichte der Bitcoin: Vom neuen Geld zum Spekulationsobjekt
- Stablecoins: Der neue Eurodollar-Markt?
Wohin wollen wir bilden? - Ein bildungsphilosophischer Exkurs zu "Vertrauen" und "Verantwortung"
Leitung: Dr. Moritz Krebs
Zeit: Donnerstags, 12.00–13.30 Uhr
Beginn: 23. April 2026
Ort: Seminarraum S56, Philosophikum, Universitätsstraße 41
Es ist keine Anmeldung erforderlich! Voraussetzung für die Teilnahme ist ein gültiger Gasthörer:innenausweis. Bitte bringen Sie diesen zur ersten Sitzung mit.
Das Dozent:innenhonorar für diese Veranstaltungen wird durch die Mitgliedsbeiträge des fgs finanziert.
Dieser Arbeitskreis arbeitet mit einem ILIAS-Ordner. Das Zugangspasswort erhalten Sie in der ersten Sitzung.
ILIAS-Kurslink: https://www.ilias.uni-koeln.de/ilias/goto.php/crs/6743720
Der ILIAS-Zugang im Gasthörerstudium ist seit dem Wintersemester 2025/26 für alle Arbeitskreise, Studienreihen und Studiengruppen durch ein einheitliches Passwort geschützt. Das Passwort wird Ihnen in den Auftaktsitzungen der Veranstaltungen von den Lehrpersonen mitgeteilt. Der Zugriff ist daher erst nach Auftakt der Veranstaltung möglich.
Ausgangspunkt des Arbeitskreises ist die Frage, welche Ziele Bildung haben kann. Dazu ist zunächst in Auseinandersetzung mit bildungstheoretischen (von Humboldt bis zur heutigen Diskussion) und pädagogisch-anthropologischen Positionen (von der Aufklärungsdiskussion bis zur Historischen Anthropologie) zu diskutieren, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen Bildungsziele überhaupt bestimmbar sind. Anhand der gleichermaßen anthropologisch wie bildungsphilosophisch bedeutsamen Konzepte Vertrauen und Verantwortung sollen Zugänge zu diesem Problemfeld erschlossen werden. Beide Konzepte werden seit geraumer Zeit als wichtige Bezugsgröße für pädagogisches Handeln diskutiert (Danner 1985, 2010; Kuhlmann 2023; Schweer 1996; Schweer 2006; Reichenbach 2006; Bartmann 2014). Zugleich werden neue Perspektiven auf Vertrauen und Verantwortung etwa in philosophischer, soziologischer und politischer Hinsicht erschlossen (Hartmann/Offe 2001; Hartmann 2011; Lenk 2015; El-Mafaalani 2024). Daraus ergeben sich verschiedene Möglichkeiten für eine Diskussion über Zielhorizonte von Bildung.
Historische Narrative und politische Realität: Russland, die Ukraine und der Krieg
Leitung: Dr. Alexander Friedman
Zeit: Donnerstags, 14.00–15.30 Uhr
Beginn: 23. April 2026
Ort: Hörsaal E, Hörsaalgebäude, Universitätsstraße 35
Es ist keine Anmeldung erforderlich! Voraussetzung für die Teilnahme ist ein gültiger Gasthörer:innenausweis. Bitte bringen Sie diesen zur ersten Sitzung mit.
Das Dozent:innenhonorar für diese Veranstaltungen wird durch die Mitgliedsbeiträge des fgs finanziert.
Die erste Sitzung des Arbeitskreises “Historische Narrative und politische Realität: Russland, die Ukraine und der Krieg” mit Dr. Alexander Friedmann am Do, 23.04. muss leider krankheitsbedingt entfallen. Die nächste Sitzung am 30.04. findet jedoch wie geplant statt.
Dieser Arbeitskreis arbeitet mit einem ILIAS-Ordner. Das Zugangspasswort erhalten Sie in der ersten Sitzung.
ILIAS-Kurslink: https://www.ilias.uni-koeln.de/ilias/goto.php/crs/6743407
Der ILIAS-Zugang im Gasthörerstudium ist seit dem Wintersemester 2025/26 für alle Arbeitskreise, Studienreihen und Studiengruppen durch ein einheitliches Passwort geschützt. Das Passwort wird Ihnen in den Auftaktsitzungen der Veranstaltungen von den Lehrpersonen mitgeteilt. Der Zugriff ist daher erst nach Auftakt der Veranstaltung möglich.
Im August 2022 berichtete Bundeskanzler Olaf Scholz über seine Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, der Belarus und der Ukraine das Recht auf Unabhängigkeit abgesprochen hatte. Dabei verwies Putin auf den „historischen Anspruch“ Russlands auf die früheren Gebiete des Zarenreichs und der Sowjetunion. Diese Sichtweise wurde vom Kreml nicht zurückgewiesen und verdeutlicht die Denkweise der russischen Führung, die schließlich im offenen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 gipfelte.
Wie haben sich die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine vor und nach dem Zerfall der Sowjetunion entwickelt? Wie wird der Ukraine-Krieg in Russland wahrgenommen? Welche Vorstellungen über die russische Vergangenheit sowie über Selbst-, Fremd- und Feindbilder sind in der russischen Gesellschaft verankert? Diese und weitere Themen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung.