zum Inhalt springen

Virtuelles schwarzes Brett – Vernetzungsmöglichkeiten ohne Ansteckungsrisiko

Das persönliche Gespräch (mit einem Gesicht ohne Maske), die angeregte Diskussion im Café, das profane Hände schütteln bis hin zur Umarmung – all das fehlt uns. Die virtuelle Welt kann uns diese Qualität der Begegnung nicht ersetzen, aber sie macht eine Vernetzung ohne Ansteckungsrisiko möglich und gibt uns vielleicht ein Stück Verbundenheit zurück. Außerdem lernen wir neue Wege der Vernetzung kennen, die uns auch nach der Corona-Krise viele Möglichkeiten eröffnen. Sehen wir es also als ein Testlauf für neue digitale Kommunikationsmöglichkeiten auch im Gasthörer- und Seniorenstudium an.

Wir sind auf die Suche nach einem System gegangen, das uns miteinander bzw. Sie untereinander in Kontakt bringen kann:  Zu relevanten Themen und Fragen, die in diesen Zeiten zu diskutieren sind, aber auch zu ganz pragmatischen Hilfestellungen, die Sie einander zum regulären Studium geben können.

Wir sind auf das Tool „Trello“ aufmerksam geworden, das Chatfunktionen, Kommentierungen, Verweise und das Hochladen von Materialien ermöglicht. Hier können so genannte „Boards“ (so etwas wie ein digitales schwarzes Brett) eröffnet werden, die sich mit jeweils einem Thema beschäftigen. Sie können an beliebig vielen „Boards“ teilnehmen und sich so an verschiedenen Diskussionen beteiligen. Die Diskussionen werden nicht wissenschaftlich begleitet. Wir bitten Sie, bleiben Sie dabei offen, fair und faktenorientiert. Ausfühungen zum Datenschutz bei Trello finden Sie hier: https://trello.com/de/trust  

So funktioniert es:

Wir haben zunächst vier Boards mit unterschiedlichen Themen erstellt. Wenn Sie auf den angegeben Link klicken, werden Sie automatisch zu diesen Boards hingeleitet. Bevor Sie die Boards öffnen können, müssen Sie sich bitte einmal mit Ihrem Namen und ihrer Mailadresse registrieren und einmalig ein Passwort vergeben. Die E-Mail muss noch einmal bestätigt werden, dazu erhalten Sie einen Bestätigungslink in einer E-Mail. Dann kann es losgehen! Die Registrierung ist natürlich kostenfrei. Eine kleine Bedienungsanleitung finden Sie im jeweiligen Board. Keine Sorge – es ist leicht nachzuvollziehen. Nur Mut!

Unser Angebot:

Sie möchten weitere Diskussionsfelder eröffnen, Austauschpartner finden? Schreiben Sie uns Ihr Thema, Ihre Fragestellung und wir legen ein entsprechendes Board an (gasthoerer-studium@uni-koeln.de)!

Hinweis: Sollten die angegebenen Links nicht funktionieren, probieren Sie es bitte einmal mit einem anderen Browser z.B. firefox aus.

1. Testen und Ausprobieren

Wir haben für Sie ein Test-Chat angelegt. Das heißt, Sie können erst einmal alle wichtigen Funktionen austesten und ausprobieren, bevor Sie sich bei einem anderen Chat inhaltlich beteiligen.

Link: https://trello.com/invite/b/kQTYQb2P/9d5091d9e39de06a763009f62640fb75/testen-und-ausprobieren  

2. Chat: Von älteren Studierenden für ältere Studierende: Austauschmöglichkeiten zum regulären Studium

Dies ist ein Chat von Gasthörer*innen für Gasthörer*innen, die sich zu Veranstaltungen im regulären Studium austauschen möchten. Hintergrund ist: Auf Grund der Coronaepidemie ist nichts mehr so wie geplant. Nach einer Entscheidung des Krisenstabs der Universität sind Präsenzver-anstaltungen im Sommersemester für Gasthörer*innen nicht zugänglich. Lehrveranstaltungen im regulären Studium wurden jedoch teilweise in den virtuellen Raum verlegt und sind so grundsätzlich auch für Gasthörer*innen verfügbar. Die Koordinierungsstelle Wissenschaft + Öffentlichkeit kann hier leider nicht informieren, beraten und unterstützen, da die personellen Ressourcen fehlen und es sehr individuelle Einzellösungen gibt. Aber Sie können sich untereinander helfen! Tauschen Sie sich aus, stellen Sie Fragen, unterstützen Sie Ihre Kommiliton*innen, wenn Sie die Antworten kennen und berichten Sie von Ihren Erfahrungen.

Link: https://trello.com/invite/b/nnUjCRWW/869552681e3b3b5c64ff4edc0b166074/chat-von-%C3%A4lteren-studierenden-f%C3%BCr-%C3%A4ltere-studierende-austauschm%C3%B6glichkeiten-zum-regul%C3%A4ren-studium  

3. Chat: Das Gasthörer- und Seniorenstudium als Resilienzfaktor - Tipps von Kommili-ton*innen zum (guten) Leben in Zeiten von Corona

Die Krise als Chance - dieses Narrativ begegnet uns dieser Tage häufig. Auch in Lern- und Bil-dungstheorien wird die (persönliche aber auch die gesellschaftliche) Krise als Anlass beschrieben, sich anders zu sich selbst und zur Welt aufzustellen, Routinen zu verlassen, Neues entstehen zu lassen. Dieses „Neue" birgt auch die Chance auf etwas Positives, Sinnhaftes und Wertvolles. Wir möchten daher den Austausch anregen: Was haben Sie Neues entdeckt, Neues gelernt in den letzten Wochen? Welche Tipps und Erfahrungen möchten Sie mit Kommiliton*innen teilen? Vielleicht ist es ein Buchtipp, ein interessanter Gedanke, eine Vorlesung für das Selbststudium, ein Gedicht...

Link: https://trello.com/invite/b/cnxJ7bCZ/aa8c66aa7cd459ec2025d4a2e910ebfa/chat-das-gasth%C3%B6rer-und-seniorenstudium-als-resilienzfaktor-tipps-von-kommilitoninnen-zum-guten-leben-in-zeiten-von-corona  

4. Chat: Hat die Coronaepidemie Folgen für den (gesellschaftlichen) Blick auf den älteren Menschen?

Die Gerontologie hat sich in den letzten Jahrzehnten wesentlich dafür eingesetzt, die Pluralität des Alters in der öffentlichen Diskussion und in den Köpfen der Menschen zu verankern. Geronto-log*innen sehen in der aktuellen Situation die große Gefahr eines Rückschritts. Dieser könnte darin bestehen, dass sich einseitig-negative Einstellungen gegenüber älteren Menschen verstärken und sich diskriminierende Praktiken einstellen, die ältere Menschen benachteiligen und für die gesamte Gesellschaft erhebliche negative Folgen haben. So ist derzeit zu beobachten, dass ältere Menschen vornehmlich als zu Beschützende und Schwache in der Gesellschaft repräsentiert werden. Gleichzeitig mangelt es an einer notwendigen Diskussion über eine gesamtgesellschaftliche Solidarität. Es entsteht das Bild von älteren Menschen als Mitglieder der Gesellschaft, die in Bezug auf die Coronapandemie ohne Handlungsspielräume und ohne Stimme (ohne ‚Agency‘) sind. Gerontolog*innen befürchten, dass sich dadurch die derzeit sehr herausfordernde Lebenssituation zusätzlich verschlechtert. Sie haben Empfehlungen entwickelt, um eine öffentliche Kommunikation zu ‚Alter und Corona‘ anzuregen, die einer Altersdiskriminierung entgegenwirkt. Das Paper finden Sie unter "Materialien". Wir möchten hier die Möglichkeit geben, darüber in einen Austausch zu kommen. Wie nehmen Sie die Situation derzeit wahr? Wie könnte die "Agency", die Stimme der älteren Menschen, gestärkt werden?

Link: https://trello.com/invite/b/3Jp9PJv5/c004f184783a81f6b4e74090d345427a/chat-hat-die-coronaepidemie-folgen-f%C3%BCr-den-gesellschaftlichen-blick-auf-den-%C3%A4lteren-menschen